Friedenslicht-Bringdienst 2020

Erschienen am 13. Dezember 2020 in Friedenslicht

Anna

 

Frieden überwindet Grenzen!

Da dieses Jahr keine “normalen” Übergaben stattfinden können, planen wir einen Friedenslicht-Bringdienst. Denn Frieden ist es wert verteilt zu werden und gerade in diesen Zeiten ist das Licht besonders ein Zeichen der Hoffnung und des Miteinanders.

Dazu kann sich jede*r, die/der das Licht bei sich zuhause haben möchte, bei uns melden und wir bringen das Friedenslicht vorbei. Die Gebiete Erbach und Michelstadt Stadt werden wir auf jeden Fall abdecken können. Weiter außerhalb Wohnende können sich trotzdem melden und wir versuchen die Übergabe einzurichten.

Ablauf:

  1. Mail schreiben an licht@dpsg-michelstadt.de mit Namen und Anschrift
  2. Laterne mit Kerze vor die Tür stellen
  3. im Laufe des 19.12 kommen wir vorbei und zünden die Kerze mit dem Friedenslicht an

 

Für Pfadfinder:

Wer von unserem Stamm bereit ist, beim Friedenslicht-Bringdienst mit zu machen und das Licht am 19.12 mit zu verteilen, kann sich genauso bei uns unter der angegebenen E-Mail-Adresse melden. Wir werden dann schauen, welche Adressen in der Nähe liegen und sie entsprechend zu teilen. Die Kerzen werden “nur” angezündet, es besteht kein Kontakt zu anderen Personen.

 

Das Friedenslicht:

Überall erleben wir Grenzen: zwischen Ländern, zwischen Menschen, zwischen Religionen und zwischen Ideologien. Je fester und stärker diese Grenzen ausgeprägt sind, desto schwieriger ist es oft, diese Grenzen zu überwinden.

Dafür braucht es Mut, Stärke, Zielstrebigkeit, die Bereitschaft offen auf Andere zuzugehen, den eigenen Standpunkt zurückzustellen und Kompromisse zu schließen. All das sind Kennzeichen friedlichen Zusammenlebens. Wer sich dafür einsetzt, hält gleichzeitig den Wunsch nach Frieden lebendig und arbeitet aktiv an der Überwindung jeglicher Grenzen.

Nur gemeinsam können Grenzen überwunden werden. Dazu möchten wir „alle Menschen guten Willens“ mit dem diesjährigen Motto aufrufen. Schon Mahatma Ghandi war sich bewusst: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehemzu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einenüber 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

Gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Coronavirus, hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. (Text von : https://www.friedenslicht.de/friedenslicht/jahresthema)