Christi-Himmelfahrtslager 2018 – “Back to the roots”

Erschienen am 13. Mai 2018 in Lager

Lena

 

Dieses Jahr führte unser Lager vom 10.-13.5. uns nach Otzberg.

Zu Beginn mussten erstmal alle Zeltteile gesucht werden, da diese auf mysteriöse Weise verschwunden waren, ehe wir damit beginnen konnten unsere Unterkünfte für die Nacht zu errichten, sowie einen Bannermast. Zum Glück dauerte es nicht lang und bald darauf gab es auch schon Mittagessen. Käsespätzle. Gut gestärkt, machten wir uns dann auf den Weg zur Veste Otzberg. Hier wurde erst einmal zu Abend gegessen, ehe 2 Wölflinge, 2 Jungpfadfinder, 1 Rover und 3 Leiter ihre Versprechen hier ablegten. Anschließend ging es durch die einsetzende Dunkelheit zurück zum Zeltplatz. Angekommen ging es für die Ersten auch schon Schlafen.

Am nächsten Morgen war erstmal Freizeit, die zum Bauen eines Staudammes, Werwolf-spielen, Nähen, Sägen oder Spielen im Wald genutzt wurde. Mittags gab es dann Workshops, bei denen man Dinge lernen konnte wie: Knoten, Feuer machen, Schnitzen, Holzhacken und auch einiges über Pflanzen. Anschließend wurde noch ein Spiel gespielt, bei dem zwei Teams jeweils Teile eines Puzzles in einem Stück Wald verteilen mussten. Die Aufgabe war es, als Erstes alle gegnerischen Teile zu finden und das Puzzle zu beenden. Nachdem die geschafft war, mussten noch die restlichen Teile gesucht werden. Dann gab es auch schon Chili con Carne zum Abendessen, ehe auch dieser Tag endete.

Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass die Leiter eine Sache hatten auf dem Boden liegen lassen (wenn Kindern das passiert, bedeutet es Spüldienst) und so mussten sie natürlich bestraft werden und wurden an den Bäumen festgebunden. Nachdem sie es geschafft hatten, sich zu befreien, wurde ein merkwürdiger Zettel gefunden. Auf diesem stand, dass schon seit langer Zeit in der Nähe der Veste Otzberg Gegenstände verschwinden. Nach dieser Nachricht gab es erstmal Stufenprogramm. Hierbei spielten die Wölflinge Werwölfe und verschiedene Ballspiele; die Jufis bastelten Sachen aus Holz, so schaffte es einer, sich einen Löffel anzufertigen und ein Anderer begann mit einer Tasse; die Pfadis und Rover kochten uns einen Chai für den Abend. Im Anschluss wurde eine Runde gordischer Knoten und Apfelschnappen gespielt. Dann bemerkten wir jedoch, dass unsere Köchin verschwunden war. Sofort machten wir uns auf die Suche, konnten jedoch nur einen Kochlöffel auf dem Weg finden. Nachdem noch ein Teller gefunden wurde, beschlossen wir, diesen Hinweisen zu folgen. Diese führten uns auch zu ihr. Die Geister der Veste Otzberg, hatten sie anscheinend entführt. So schnell wir konnten, befreiten wir sie und kehrten dann zurück zum Zeltplatz. Hier war zum Glück noch alles normal. Dann spielten wir Völkerball, erst zwei Kindergruppen und anschließend Leiter gegen Kinder. Die Kinder gewannen, nach über einer Stunde auch knapp. Dann gab es endlich Abendessen. Im Anschluss mussten wir noch alle gemeinsam etwas singen, um die Geister von Otzberg von uns fernzuhalten.

Der letzte Tag endete, wie immer, mit dem Abbau. Wir schafften es recht schnell, alles abzubauen und zu verstauen, sodass wir nach dem Mittagessen nur noch eine Müllkette machen und auf die Eltern warten mussten. An der Kirche in Michelstadt endete das Lager dann nach einer gemeinsamen Abschlussrunde.