Fronleichnamslager 2017 – “Ein Lager durch die Zeit”

Erschienen am 18. Juni 2017 in Lager

Lena

 

Unser diesjähriges Stammeslager ging vom 15.-18.6., fand im Raibachertal statt und stand unter dem Motto “Zeitreisen”.

Unser Lager begann auch direkt in der Steinzeit, in der wir unsere Lagerstätte erst einmal errichten mussten. Als alle Zelte aufgebaut waren, ging es dann zu einem kleinen, ehemaligen Steinbruch. Dort hatten wir erstmal Freizeit, die vor allem zum Klettern oder zum Singen genutzt wurde. Gegen Mittag folgte ein Geländespiel, bei dem böse Schmuggler Waren von einer Basis zur Anderen transportieren wollten, während die Polizei versuchte, diese aufzuhalten. Als dann alle Waren sicher verstaut waren, ging es zurück zum Zeltplatz, wo wir uns erstmal unser Abendessen “jagen” mussten, bevor wir es über dem Feuer grillen konnten.

Am nächsten Tag, erwachten wir im Mittelalter. Dort ereilte uns nach dem Frühstück die Nachricht, dass unsere geliebte Prinzessin entführt worden war. Nachdem wir einen Hinweis auf ihren Verbleib gefunden hatten, machten wir uns schnell auf den Weg, auf dem es bereits viele Theorien gab, was mit unserer Prinzessin passiert ist. Vor allem als wir auf eine Hexe trafen, die uns zu einer verwunschenen Quelle führte, gab es viele Spekulationen. Eine Mittagspause legten wir dann an einem Turnierplatz (Spielplatz) ein, bevor wir uns an das letzte Stück machten und die Prinzessin in den Händen der Rover wiederfanden. Es stellte sich heraus, dass alles nur ein großes Missverständnis war und wir traten den Rückweg zum Platz an. Dort war dann erstmal Freizeit, die zum Bau eines Baumhauses, oder einem erneuten Gang zum Steinbruch genutzt wurde. Am Abend folgte die Versprechensfeier, bei der 2 Pfadis und ein Rover ihr Pfadfinderversprechen ablegten.

Nun befanden wir uns in der Zeit der Weltentdeckung. Hier lernten wir in den Stufenprogrammen erstmal Fähigkeiten, die wir später noch gebrauchen könnten. Die Wölflinge malten ein großes Lagerbild, die Pfadfinder übten die Verteidigung des Schiffes beim Wikingerschach und die Rover kümmerten sich um die Versorgung, indem sie einen Chai zubereiteten. Als dann alle bereit waren, war die Aufgabe sich ein Schiff zu bauen, mit dem man einen neuen Kontinent entdecken konnte. Um dies zu erreichen, musste man sich an unterschiedlichen Stationen, in unterschiedlichen Kontinenten, Materialien erarbeiten. So bekam man Nahrung, durch den Transport von Wasser, mithilfe eines Stocks oder erhielt Segel, durch das Weben an einem Webrahmen. Als dann alle Schiffe fertig gebaut waren, ging es los, um den neuen Kontinent zu suchen. Dieser war leider so kalt, dass man dort nicht mehr fand, als eine Menge Eis. Nach dem kleinen Snack folgte dann an diesem Abend eine kleine Feier, gemeinsam mit unseren Nachbarn auf dem Zeltplatz, wurde lange zur Musik getanzt, bevor das Ganze in einer Nachtwanderung endete.

Am letzten Tag erreichten wir wieder die Gegenwart, in welcher wir alle zurück nachhause mussten. Also ging es daran, unser Lager wieder abzubauen und sicher zu verstauen. Nach einem letzten Mittagessen, ging es dann zurück zur Kirche in Michelstadt, wo das Lager in einer gemeinsamen Abschiedsrunde endete.