Hike mit Hamburg 2016

Erschienen am 16. Mai 2016 in Jungpfadfinder

Lena

 

Am 16.5.16 machten sich einer unserer Jufis gemeinsam mit einer Roverin auf den Weg, um zusammen mit einigen Pfadfindern des Stammes “Jacques Marquette Hamburg Blankenese” ihren gemeinsamen Hike an der Mosel anzutreten.
Kurz nachdem sie Kobern-Gondorf erreicht hatten, trafen auch die Pfadfinder aus dem Norden ein. Nachdem der Proviant auf alle verteilt war, ging die Wanderung, den Moselsteig entlang auch schon los. Während man beim Verlassen des Städtchens noch viel redete, legte sich das bald, als es an den ersten Aufstieg ging. Erschöpft, doch froh es geschafft zu haben, kamen wir oben an. Unser Weg setzte sich fort, bis wir die nächste Hütte erreichten, in der wir die erste Nacht verbringen wollten. Nachdem wir das leckere Abendessen, Käsespätzle, zu uns genommen hatten, wurde noch fleißig gesungen und die Isomatten ausgebreitet. Während einige jetzt schon schlafen gingen, machten sich andere nochmal auf den Weg und erkundeten die Umgebung. Als sie wieder bei der Hütte ankamen, schliefen die meisten Anderen bereits und so mussten die Schlaflager sehr leise aufgebaut werden. Einige schliefen in der Hütte, andere in einer sogenannten “Lokomotive” (ein kleines, aus 2 Kohtenbahnen bestehendes Zelt) und andere übernachteten unter freiem Himmel. Am nächsten Morgen hieß es für einige früh aufstehen, denn unser Jufi hatte Geburtstag. Nachde2StammesHike2016-25-0918m ihm am Vortag erzählt worden war, niemand wisse etwas davon und ihm die Fragen gestellt wurden wie “Wieso hast du uns keinen Kuchen mitgebracht?”, musste die jetzige Aktion sehr leise ablaufen, damit er nichts bemerkte. Als er dann erwachte, wurde er mit einem lautstarken “Happy Birthday”-Lied begrüßt. Beim anschließenden Frühstück gab es auch kleine Kuchen. Nach diesem spektakulären erwachen, musste nun die Hütte wieder aufgeräumt und alle Sachen gepackt und verstaut werden, denn der Weg ging weiter. Häufiger wurden wir an diesem Tag von Regen überascht, doch wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und da jeder geeignete Kleidung dabei hatte, machte auch das Laufen im Regen (mehr oder weniger) Spaß. Unsere Mittagspause machten wir dann, nachdem es aufgehört hatte zu regnen und wir erneut einen Berggipfel erreicht hatten. Hier gab es ein wenig Gemüse zum Mittagessen und dann ging der Weg weiter. Nachdem wir an vielen Burgen vorbei und durch viele Weinberge gelaufen waren, machten wir, in einer Ortschaft erneut Pause. Da unsere Wasservorräte mittlerweile sehr zur Neige gegangen waren, füllten wir sie in der Touristeninformation wieder auf, bevor wir hier unser Mittagessen zu uns nahmen. Dann setzte sich der Weg weiter fort, an Wiesen vorbei und durch viele Weinberge und bei alledem einen sehr guten Blick auf die Mosel. Trotzdem waren wir am Abend alle sehr kaputt und das Stück bis zur letzten Hütte gestaltete sich als anstrengender als erwartet. So waren alle froh, als man endlich die Hütte für diesen Abend erreicht hatte. Dort wurde sofort das Abendessen zubereitet und gegessen. Zum Nachtisch gab es über dem Gasbrenner gewärmte Marshmallows. Dann ging es daran, das Nachtlager aufzuschlagen. Während sich einige damit beschäftigten, war der andere Teil für diesen Tag doch noch nicht genug gelaufen und machte sich auf den Weg in die Ortschaft, die unterhalb der Weinberge an der Mosel lag. Da die Nahrungsvorräte langsam knapp wurden, schaffte man es hier, trotz der Feiertage Brötchen für den nächsten Morgen2StammesHike2016-109-1248, sowie etwas Salami und Käse auf einem Campingplatz aufzutreiben. Damit ging auch dieser Tag zuende und jeder kroch in seine Unterkunft. Einige schliefen erneut in Lokomotiven oder Kröten (kleinere Form der Lokomotive), unter abgespannten Planen oder in der Hütte.
Als der nächste Tag anbrach, begann der letzte Tag auf diesem Hike für unsere Michelstädter Pfadfinder. Einige Leiter liefen wieder nach unten zum Campingplatz, um die Brötchen abzuholen, während der Rest schonmal abbaute und die Sachen einpackte. Nach dem Frühstück ging es dann an das letzte Stück bis Moselkern. Dieses gestaltete sich zwar als schwieriger, aber auch spaßiger als die vorherigen Etappen, durch steile Felsen, die man mithilfe von Leitern oder Seilen erklettern musste. An diesem Tag wurde erstmal ein gutes Stück gelaufen, bis die erste Pause gemacht wurde. Da die Wasservorräte schon wieder erheblich geschrumpft waren, wurden sie in der nächsten Ortschaft wieder gefüllt. Dann setzte sich der Weg fort, bis man ein schönes Fleckchen zum Mittagessen fand. Hier schaffte man es, den restlichen 6Brotbelag wegzuessen, bis nichts mehr davon übrig blieb. Jetzt ging es weiter. Das letzte Stück bis Moselkern. Der restliche Weg war relativ einfach und enthielt nur noch wenig Steigungen. In Moselkern am Bahnhof wurde dann auf die Eltern gewartet, die die Michelstädter abholen würden. In dieser Zeit bekamen sie die hamburger Stammesaufnäher überreicht und spielten noch einige Spiele zusammen. Als die Eltern dann eintrafen, gab es noch einen langen Abschied und die Übergabe von ein wenig Essen, das noch im Auto gefunden worden war. Im Anschluss ging es dann für die 2 Michelstädter zurück nachhause, während es für die Hamburger, durch ihre längeren Pfingstferien, noch bis Ende der Woche weiterging.