Stammeslager 2016 – “Das Halbgottcamp”

Erschienen am 8. Mai 2016 in Lager

Lena

 

3Vom 5.5.-8.5.16 fand unser diesjähriges Stammeslager, über Christi-Himmelfahrt statt. Nachdem die Leiter bereits etwas früher angereist waren, um die Jurten aufzubauen, kamen am nächsten Tag die Teilnehmer. Zuerst mussten noch die restlichen Zelte aufgebaut, Feuerholz gesucht und ein Bannermast errichtet werden. Nach der Begrüßungsrunde konnte sich dann jeder Teilnehmer einen Beutel bemalen, in welchem anschließend das Geschirr aufbewahrt wurde.

Als dies erledigt war, begann der “göttliche” Teil des Lagers. Hierfür wurden die Kinder in 4 Gruppen eingeteilt und bekamen ihre GottStammeslager (199)heit (Leiter) an die Seite gestellt. Doch für diese musste zunächst ein Themengebiet ausgelost und im Anschluss ein Name, sowie das Aussehen und die Fähigkeiten durch die entsprechenden “Halbgötter” erdacht werden. Am Ende des Tages musste jede Gruppe ihre “Gottheit” präsentieren. Hierbei gab es: Pustikus: die Göttin des Windes, Kleidia: die Göttin der Kleidung, Waldmeisterin: die Göttin des Waldes und Esselia: der Gott des Essens. Nachdem auch sämtliche Geheimfähigkeiten wie “superschneller Kleidungswechsel”, “alles wegpusten”, “von Pflanzen transportiert werden” oder “leckeres Essen kochen” vorgeführt wurden, gab es dann auch endlich das Abendessen. Nudeln mit Tomatengemüsesoße. Als alles aufgegessen war, hatten die Kinder noch etwas Freizeit, bevor es Zeit zum schlafen war. Diese Zeit wurde zum Beispiel zur Verschönerung der Zeltumgebung genutzt.

Am nächsten T14ag begann das Training für die “Halbgötter”. Hierbei gab es bei jeder “Gottheit” eine Aufgabe, die erledigt werden musste. Doch zusätzlich zu diesen vier Göttern des Vortages kamen noch der Gott des Wassers, der Gott des Schiffbaus und die Göttin der Musik hinzu. Jetzt mussten die Teilnehmer Boote bauen, ein Lagerlied dichStammeslager (377)ten, verschiedene Pflanzen suchen oder Äpfel fischen. Als diese Aufgaben erledigt waren, wurden die Kinder in 2 Gruppen eingeteilt, denn jetzt folgte eine Partie “Capture the Flag”. Hierbei war neben der Schnelligkeit auch einiges an Geschick gefragt, um auf dem Spielgelände die Fahne des Gegnerteams zu finden und in das eigene Gebiet zu bringen, ohne dass die eigene Fahne geklaut wurde. Dies war ein schwieriges Unterfangen, doch am Ende schaffte es Team Blau. Nach der ersten Runde, wurden die Kinder aufgeteilt. Wer noch einmal spielen wollte, blieb und wer keine Lust mehr hatte, durfte zurück ins Lager.

Nachdem noch eine weitere Runde gespielt wurde, ging es auch für die Restlichen zurück ins Lager, in dem die Lagerandacht zum Thema “Knoten” abgehalten wurde, wobei der “gordische Knoten” natürlich nicht fehlen durfte.

Die Grasschlacht, die im Anschluss stattfand, wurde dann leider vom Abendessen mit der Erstaufführung des selbstgedichteten Lagersongs beendet. Während alle noch das Lied im Kopf hatten, ging es zu einer Nachtwanderung, welche für die Wölflinge etwas früher, für die Jufis, Pfadis und Rover etwas später endete. Als es dann in die Schlafsäcke ging, brauchte keiner Angst zu haben, denn in dieser Nacht hielten die Jufis gemeinsam mit dem Rover die Nachtwache und passten auf den Lagerplatz auf.

Stammeslager (667)Am nächsten Morgen stand erstmal ein Stufenprogramm auf dem Plan. Die Wös schnitzten, bauten einen Staudamm und ruhten sich aus, während die Jufis eine Versprechensvorbereitung und im Anschluss daran das Chaosspiel durchführten. Der Pfadi und der Rover lernten währenddessen wie man ein Brot in, oder auch über, einem Feuer backt. Das Stufenprogramm wurde beendet, als die ersten Brote fertig waren und der Geruch die Teilnehmer anzuziehen begann. Zusätzlich zu den drei Broten, wurden noch zwei Wassermelonen aufgeschnitten und verzehrt. Gut gesättigt durften die Kinder jetzt Staudämme bauen, Holz sägen oder einer anderen Aktivität nachgehen. Auf häufigen Wunsch wurde nochmals eine abgeänderte Version des am Vortag gespielten “Capture the Flag” durchgeführt. Als dies beendet war, gab es dann auch schon Abendessen und im Anschluss folgte die Versprechensfeier, bei welcher 2 Jungpfadfinder und ein Pfadfinder ihre Versprechen ablegten. Der Rest des Abends wurde gemütlich am Feuer verbracht.

Als der nächste Tag anbrach, stellte sich heraus, dass unsere Jufi-Nachtwache es in dieser Nacht nicht durchgehalten hatte und alle vor dem Feuer eingeschlafen waren. Somit musste ersteinmal das ganze Lager geweckt werden, bevor es dann an das Abbauen ging. Als dann endlich alle Zelte verpackt und in den Hänger geladen, die Toilette geputzt und der Müll eingesammelt war, wurde die Rückfahrt nach Michelstadt angetreten. Dort gab es noch eine kurze Abschlussrunde und damit endete auch das Stammeslager des Jahres 2016.