Stammeslager 2015

Erschienen am 7. Juni 2015 in Lager

Lena

 

Das Stammeslager 2015 fand vom 4.-7.6. in Lindenfels statt.

Die Leiter trafen sich schon morgens, um nach Lindenfels zu fahren und dort die Jurten aufzubauen. Als diese dann standen, ging es für einige Leiter zurück nach Michelstadt, um die Kinder abzuholen. Voll beladen kamen diese dann auf dem Zeltplatz an. Hier wurden sie direkt begrüßt und anschließend ein Kennenlernspiel gespielt. Dann mussten noch die Kohten aufgebaut, FeuerholP1050042z gesucht und das Abendessen vorbereitet werden. Da wir zum ersten Mal über Feuer kochten, dauerte es doch etwas länger als erwartet, bis das Abendessen fertig war. Diese Zeit wurde jedoch trotzdem sinnvoll genutzt, während die einen “Wölflinge tragen” oder “Fang den Rover” zu spielen schienen, bekamen einige Jungs wunderschöne Flechtzöpfe. Irgendwann war das Essen dann doch fertig und sofort machten sich alle darüber her. Doch trotzdem war am Ende noch über die Hälfte übrig. Der Grund dafür fand sich dann auch schnell, denn 8 Kilo Reis sind doch auch für 30 Leute ein bisschen viel. Durch die Verspätung beim Kochen des Essens, ging es im Anschluss für die Wölflinge auch direkt ins Bett. Die Jufis und Pfadis durften noch etwas länger aufbleiben, bis sie sich müde dazu entschieden, sich auch in die Zelte zu begeben.

Der nächste Morgen startete mit einer kleinen Wanderung zur Burg Lindenfels. Nach einem kurzen Umweg erreichte man dann auch die Burgruine und während einige Leiter im Inneren das nächste Spiel vorbereiteten, durfte der Rest sich bei einer Runde “gordischer Knoten” probieren. Dieser war jedoch so gut verknotet, dass man es nicht schaffte, ihn aufzulösen, bevor es in die Burg ging. Hier waren Stücke der StufenP1050163maskottchen versteckt, welche die Kinder nun suchen und am Ende zusammenpuzzeln mussten. Für die Schnellsten würde es am Abend einen kleinen “Preis” geben. In der ganzen Burgruine sah man nun suchende Pfadfinder, welche nicht nur an Infotafeln oder am Boden, sondern auch in Mauerritzen nach den Teilen suchen mussten. Während die anderen Gruppen noch suchten, lag bald schon der Kobold fertig vor und deutete den Sieg der Jungpfadfinder an. Darauf folgten der Schriftzug der Rover und der Wölfi der Wölflinge. Die Hand der Pfadfinder konnte, durch ein unauffindbares Teil, leider nie ganz beendet werden. Als dann die gemeinsame Suche nach diesem Stück aufgegeben wurde, gab es ein kleines Mittagessen uns im Anschluss daran konnten die Kinder noch in der Burg spielen, während die Älteren sich damit zufriedengaben einfach in der Sonne zu liegen. Nach ca. einer Stunde wurde dann wieder der Rückweg zum Lager angetreten. Dort durfte jeder erstmal ein wenig Zeit für sich zu verbringen. Diese wurde zum Reden oder zum “rutschen” auf der “Erdrutsche” verwendet. Dann ging es mit dem Programm weiter und jedP1050208e Stufe sollte sich ein Stufenbanner bemalen. Während man anfangs noch überlegte, wie man dieses gestalten könnte, sahen am Ende doch alle recht gleich aus. Nur die von den Pfadis unterschied sich von den Restlichen. War eine Stufe fertig, ging es in das Stufenprogramm über. Während die Wölflinge einen Staudamm bauten, “rutschten” die Jufis und machten eine Wasserschlacht. Die Pfadis ruhten sich aus, redeten und kümmerten sich ein wenig um das Essen und die Rover vergnügten sich mit Kartenspielen. All das wurde beendet, als ein “Fremder”, mit einer großen Kiste voller Eis, das Lager betrat. Dieses wurde sofort angenommen und schnell gegessen. Bald darauf gab es auch das richtige Abendessen und im Anschluss ging es für die Wös ins Bett. Die Jufis durften nun, aufgrund des ersten Platzes am Vormittag, ein Feuer machen, so groß wie sie wollten. Als dieses Riesenfeuer halbwegs heruntergebrannt war, ging es auch für sie ins Bett. Auch die Pfadis verdrückten sich bald darauf in ihre Zelte.

Der nächste Morgen begann erstmal mit einer stufeninternen Versprechensvorbereitung. Am Mittag folgte dann eine Rallye, bei der die Teilnehmer in Gruppen ihr Pfadfinderwissen unter Beweis stellten. Man musste Blätter und Früchte ihren Bäumen zuordnen, Wegzeichen erraten, Knoten knoten und sein Wissen über Baden-Powell (den Gründer der Pfadfinder) unter Beweis stellen. Als am Ende alle Aufgaben bestanden waren, gab es das Mittagessen. Während sich die Wös im Anschluss erstmal ausruhten, bauten die Jufis und Pfadis den Altar für den Gottesdienst am AbeP1050339nd. Dann war Freizeit, die Großteils wieder zum “Rutschen”, Reden, Staudammbauen oder Kartenspiele spielen verwendet wurde. Als alle Wös wieder wach waren, fand der Gottesdienst statt. Dieser behandelte das Thema “Umwelt” und nahm Bezug auf die, vor kurzem durchgeführte, Drecksackaktion. Direkt danach folgte die Versprechensfeier in der 4 Wölflinge, 3 Jungpfadfinder und 2 Pfadfinder ihre Versprechen ablegten. Nachdem dann auch alle ihre neuen Halstücher erhalten hatten, ging es mit einem Adjektivspiel weiter. Hierbei mussten die Kinder Adjektive nennen, welche dann in eine Geschichte über das Lager eingefügt wurden. Nun lernten alle die “arroganten Pfadis” oder den “fettarmen Vorstand” kennen. Noch immer über die Geschichte lachend, ging es dann auch für die ersten wieder schlafen.

Nach P1050346dem Frühstück am nächsten Tag hieß es dann auch gleich: Sachen packen und Abbauen. Fleißig halfen alle mit die Jurten und Kohten abzubauen und zusammenzulegen. Das ging schneller als erwartet und so blieb noch eine ganze Menge Zeit. Diese wurde für eine Reflektion, einige Spiele und ein letztes “Rutschen” verwendet. Dann kamen auch schon die Eltern an. Als alle Kinder auf die Autos verteilt waren, ging es zurück nach Michelstadt, wo, nach einem kurzen Abschlusskreis, alle nachhause zurückkehrten.