Minihike 2014

Erschienen am 5. August 2014 in Mehrtägige Aktionen

Lena

 

Am Morgen des 4.8.2014 trafen sich 1 Leiterin, 1 Rover und 1 Pfadi, um gemeinsam ihren kleinen Hike anzutreten. Sie wollten auf dem Nibelungensteig von Amorbach nach Michelstadt laufen.

Zuerst wurde das Essen aufgeteilt, bevor sie dann zum Amorbacher Bahnhof gefahren wurden. Doch wie sie schnell bemerkten, führte der Wanderweg gar nicht an diesem vorbei. Mithilfe von Kompass und Karte fand man diesen dann doch nach einiger Zeit und wollte die Wanderung beginnen. Einer der Rucksäcke hielt jedoch nicht und verlor einiges seiner Fracht. Zum Glück hatte man Seile dabei und konnte alles zusammenbinden. Dann konnte es auch endlich losgehen. Durch die Hitze waren die Wasservorräte allerdings sehr schnell aufgebraucht. An einer wunderschönen Quelle konnte Minihijk (2)man sie zum Glück wieder auffüllen und so ging es weiter. Während man über Felder, durch Wälder und Ortschaften lief, begegnete man gelegentlich einem Reh oder Fuchs. Durch das andauernde bergauf und bergab war man irgendwann recht erschöpft und dankbar für die kleinen Karamellstücke, die man extra aus diesem Grund mitgenommen hatte. Als man den nächsten Berg bestiegen hatte, wurde auf der Ruine “Wildenberg” eine Pause mit Mittagessen eingelegt. Als man fertig war, setzte sich der Weg fort. War es am Tag noch heiß gewesen, zog man, nach einem Blick zum Himmel, jetzt doch lieber die Regenjacke an. Und das auch nicht zu früh, denn keine Minute später begann es zu regnen. Da es auch schon recht spät war, wurde der Weg immer anstrengender. Zudem kam jetzt auch das steilste Stück. Am Ende kam man recht lustlos oben an. Doch diese Stimmung änderte sich, als es aufhörte zu regnen und sich die Sonne hinter den Wolken hervorschob. Durch den, noch immer nassen Wald, lief man jetzt in einen wunderschönen Sonnenuntergang. Und nach kurzer Zeit war auch das nächste Dorf erreicht. Dort durften sie in dem Gartenhaus eines älteren Ehepaares übernachten. Dort wurden erstmal die nassen Kleider ausgezogen und die Schlaflager errichtet. Während man dann zu Abend aß, wurde man von der Enkelin des Hauses über den Tag ausgefragt. Man beantwortete die Fragen, bevor man sich dann erschöpft schlafen legte.

Am nächsten Morgen wurden sie von der Frau des Hauses geweckt, welche ein paar Brötchen vorbeibrachte. Dankbar wurden sie angenommen und zum Frühstück gegessen. Als dann alle Sachen zusammengepackt waren, ging der Weg weiter. Die erste Pause wurde am Mittag am Himmbächelviadukt eingelegt. Hier endete, nach dem Mittagessen, auch der Hike für eine der Teilnehmer. Für die anderen Beiden ging es noch weiter bis nach Erbach und dann nachhause.

Obwohl man es nicht ganz bis Michelstadt geschafft hatte, waren die Teilnehmer doch stolz auf sich. Denn es war ihre erste selbstgeplante Wanderung und sie hatten gleich noch das Orientiern mit Karte und Kompass gelernt.